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  • Mona Lohr

Was Sie selbst tun können, um Ihre Beziehung(en) positiv zu verändern

Natürlich gehören zu einer funktionierenden Beziehung am Ende zwei Menschen. Jedoch direkten Einfluss haben Sie nur auf Ihr eigenes Verhalten. Folgendes können Sie tun, um zum positiven Gelingen Ihrer Partnerschaft beizutragen:


Nicht auf das eigene Recht bestehen: Ihr Gehirn ist ständig in Bewertungen unterwegs. Ob was richtig oder falsch ist. Darüber, wie der andere sich verhält. Ein erster Schritt ist es, den Stimmen im Kopf nicht zu viel Raum zu geben. Nicht in "richtig" oder "falsch" zu denken, sondern zu überlegen "führt es uns zu einer besseren Beziehung?". Auch wenn Sie tatsächlich Recht haben sollten - führt es Sie zu einer besseren Beziehung, auf ihr "Recht" zu bestehen?


Eigene Grenzen und Bedürfnisse kennen: Was für eine Partnerschaft (aber auch für das sonstige Leben) wichtig ist, ist seine eigenen Grenzen zu kennen und zu kommunizieren genauso wie seine Bedürfnisse im Blick zu haben und diese zu kommunizieren. Hierbei den Partner bitten, den eigenen Wünschen nachzukommen. Bei einer Bitte ist es wichtig, dass der Partner auch "nein" sagen darf. Bei Bitten des Partners selbst "nein" sagen, wenn es die eigenen Grenzen überschreitet. Es geht in einer Partnerschaft nicht darum, sich für den Partner aufzuopfern. Gleichzeitig auch nicht darum, dass die eigenen Bedürfnisse immer erfüllt werden.


Selbstfürsorge betreiben: Was Sie unabhängig von Ihrem Partner machen können, ist sich selbst Bedürfnisse zu erfüllen. Was können Sie tun, dass es Ihnen gut geht? Was brauchen Sie dafür? Der Partner sollte nicht die Rolle des "Glücklichmachers" bekommen. Authentische Begegnung in Beziehungen ist nur möglich, wenn jeder für sein eigenes Glück sorgen kann. Dann kann gemeinsam was Tolles entstehen.


Sich öffnen/zeigen: Zeigen Sie sich Ihrem Partner so, wie Sie wirklich sind. Mit Ihren Bedürfnissen, Ihren Wünschen und auch Ängsten.


Interesse am Partner zeigen: Was Sie tun können ist Ihrem Partner zu zeigen, dass er Ihnen wichtig ist. Durch Taten, Worte, Gesten oder auch Körperkontakt. Dadurch, dass sie Ihm Aufmerksamkeit geben, sich Zeit für Ihn nehmen, im wirklich zuhören und sich für ihn interessieren.


Gute Kommunikation erlernen: Sie können an Ihren Kommunikationsfähigkeiten arbeiten. Dass Sie Ihre Bedürfnisse und Wünsche gut ausdrücken können. Dass Sie direkt und konkret kommunizieren, statt vom Partner sich zu wünschen, dass er Ihre Bedürfnisse errät. Erlernen Sie z.B. die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation.


Selbstklärung vor Kommunikation: Wenn Sie merken, dass Sie etwas ärgert, sich nicht direkt unmittelbar an den vermeintlichen Verursacher dieses Gefühl wenden und ihn den Ärger an den Kopf knallen. Sondern erst in sich gehen und in sich hinein spüren. Woher kommt der Ärger? Welches Bedürfnis ist nicht erfüllt? Was brauche ich, damit es erfüllt ist? Und damit dann an den Partner herantreten.


Der Partner sein, der Sie sein wollen: Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was Ihnen wichtig ist in einer Partnerschaft? Welche Werte Sie mit einbringen wollen? Wie es Ihnen wichtig ist, sich Ihrem Partner gegenüber zu verhalten? Überprüfen Sie immer wieder, ob Ihre Handlungen diesem Bild entsprechen. Sie können entscheiden, anders zu handeln.


An Ihren eigenen Themen arbeiten: Gibt es Dinge, die Sie immer wieder aus der Fassung bringen? Wo Sie stärker reagieren als es im nachhinein betrachtet angebracht war? Gibt es Themen aus der Vergangenheit, die immer wieder hoch kommen? Auch hier können Sie an Ihren Themen arbeiten, in dem Sie beispielsweise bei größeren Themen einen Psychotherapeuten aufsuchen und eine Therapie machen, in dem Sie Selbsterfahrungsseminare besuchen oder auch Meditationspraxis sammeln, um zu mehr Gelassenheit zu kommen. Wenn Sie an sich arbeiten wird das sich auch positiv auf Ihre Beziehung auswirken.

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