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  • Mona Lohr

Die wichtigsten Kommunikationsregeln in Partnerschaften


  • Innere Haltung: Begegnen Sie Ihrem Partner mit der Haltung, dass er es gut mit Ihnen meint. Dass sie beide freiwillig in dieser Beziehung sind und möchten, dass sie beide glücklich sind.


  • Guten Zeitpunkt wählen: Den/die andere*n Fragen: Ich möchte mit dir was klären, ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür? Falls nicht: Wann können wir uns dafür verabreden? Falls der/die andere mit etwas kommt und man selbst ist gerade gar nicht aufnahmebereit, dass kurz widerspiegeln: „ich bin gerade so gestresst, dass ich dir nicht gut zuhören kann und brauche erstmal eine Pause. Wir können in einer halben Stunde darüber reden“.


  • Ausreden lassen: Sollte das schwierig sein, weil dem Gesprächsfluss gar nicht mehr gefolgt werden kann, um eine kurze Pause erbitten, in der man das Gesagte zusammenfasst (siehe nächster Punkt).


  • Aktives Zuhören: Um Missverständnisse zu vermeiden und auch, damit der/die Andere sich erst mal verstanden fühlt, erst einmal wiederholen, was der/die Andere gesagt hat.


  • Nachfragen/ neugierig sein: Selbst wenn wir das Gesagte richtig verstanden haben, erstmal weiter nachfragen, bevor wir reagieren, falls uns noch eine Information fehlt. Ein „wie genau meinst du das?“ kann oft Wunder wirken.


  • Ich-Botschaften: Wenn wir unser Anliegen aus unserer Perspektive vortragen, wird sich der/die andere weniger Wahrscheinlich angegriffen fühlen. Dazu gehört auch „Wünsche statt Vorwürfe“ zu äußern.


  • Verallgemeinerungen vermeiden: Wörter wie „immer“, „nie“, „ständig“ usw. sind zu vermeiden. Der/die Andere wird sich wahrscheinlich sofort verteidigen wollen und Ausnahmen nennen. Stattdessen sich auf eine konkrete Situation beziehen.


  • Eigene Perspektive betonen: Jeder beurteilt Situationen unterschiedlich. Es kann helfen bei Interpretationen genau das deutlich zu machen: „wenn du das machst, erzähle ich mir die Geschichte, dass…“ Diese Formulierung hilft auch, dass der/die andere sich weniger angegriffen fühlt.


  • Pausen einräumen: Falls die oben genannten Punkte nicht mehr möglich sind, weil die Situation sich emotional zu sehr aufgeladen hat, ist es sinnvoll, eine Gesprächspause einzulegen, damit jede*r Beteiligte sich wieder runterregulieren kann. Es kann ein Zeichen für eine kurze Pause vereinbart werden (z.B. eine Klingel läuten heißt 2 Minuten Stille), oder auch ein Codewort vereinbart werden für eine längere Pause (z.B. in 20 Minuten wird weitergesprochen).

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